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F I D S C H I  
06.04.2013, 11:23   ---   Bula

Die letzten Tage in Australien vergingen wie im Flug und plötzlich stand mein Ablug bevor. Nach 15 Monaten freute ich mich unglaublich darauf wieder neue Länder zu entdecken, neue Sprachen zu lernen, mich mit Visas herumzuschlagen... aber ich weiß auch, dass mir Australien fehlen wird und insbesondere der Abschied von meinen verbliebenen Leuten im Asylum war nicht leicht! Mein Shuttle Bus zum Flughafen war für 5:45 gebucht und der Plan war noch ein letztes Mal im Cross auszugehen und dann direkt zum Flughafen durchzustarten. Hannah, Shaun und Simon waren zu dem Anlass zurück in Kings Cross, außerdem kamen noch Auvergne-Gärtner Aaron, meine Darwin-Freundin Marlene und Easter Show Kollegin Mary Rose vorbei und wir waren zum Essen im Kings Cross Hotel. Danach wurde wie gewohnt ein bisschen im Asylum getrunken und anstatt dann der gesamten Hostel-Meute für ein Freigetränk in die Worldbar zu folgen verkrochen wir uns mit der alten Asylum Truppe in unserem geliebten O'Malleys – Ein echt toller Abend!! Dann hab ich mich allerdings vollkommen aus dem Leben geschossen, sodass mir nichts anderes übrig blieb als entgegen des ursprünglichen Plans doch noch schlafen zu gehen – ein beinahe fataler Fehler! In dem Zustand hab ich logischerweise keinen Wecker gehört und auch Owen konnte nichts bewirken, als er versuchte mich mit Anrufen und klopfen wach zu bekommen bevor er zur Arbeit fuhr. Mein Asylum Kollege Harun, dem ich versprochen hatte ihn zu wecken bevor ich abfahre, ist zu meinem Glück von allein wach geworden und hat es dann noch geschafft mich zu wecken, aber da hatte ich meinen Bus bereits verpasst. In einem Zustand irgendwo zwischen betrunken und verkatert schleppte ich mich im Zug zum Flughafen, durch den Check-In und die Sicherheitskontrollen und war mehr als überrascht, dass man mich tatsächlich in den Flieger ließ!! :-P

Nach einem 4-stündigen Ausnüchterungsschlaf auf dem Flug ging es mir schon etwas besser und auf ging es in die Welt Fidschi's! Es war wunderbar warm, eine kleine Band am Flughafen begrüßte die ankommenden Reisenden mit einem Ständchen und aus allen Ecken schallt einem ein fröhlich-freundliches „Bula“ (Willkommen) entgegen.
Eigentlich wollte ich relativ direkt ab auf die nahegelegenen Yasawa-Inseln, doch stattdessen bin ich nun auf dem Weg zur entfernten Insel Taveuni, weg vom Massentourismus! Gemeinsam mit ein paar anderen sind wir gestern im Bus zur Hauptstadt Suva gefahren, um von dort nachmittags die Fähre zu nehmen. Und alles ist so herrlich anders als im gewohnten Australien! Bushupen klingen wie Fahrradklingeln, auf der Fähre wird jeder Passagier gestempelt wie bei nem Discobesuch, Uhren laufen in Fidschi grundsätzlich langsamer (Fiji-time!!!), Fahrpläne nimmt niemand so genau und auch sonst ist alles ganz gelassen. Beim Beladen der Fähre ist dann ungeschickterweise ein LKW auf der Rampe stecken geblieben, beim Versuch ihn herauszuhebeln hat der Tank ein Loch abbekommen... und mit über 3 Stunden Verspätung ging es los! Unser Nachtlager haben wir uns mit diversen einheimischen Familien und heulenden Kindern in der Economy Class geteilt und Aussagen darüber wann wir endlich ankommen sind doch enorm unterschiedlich. ;-)
Ich fühle mich hier in Fidschi bereits pudelwohl und bin gespannt was mich erwartet!!


09.04.2013, 10:00   ---   Endlich angekommen

Nach 2 vollen Tagen Reisezeit inklusive sage und schreibe 27 Stunden gefangen auf der Fähre war endlich das Ziel in Sicht. Völlig erschöpft kamen wir nach Einbruch der Dunkelheit in der Tuvununu Lodge an und wurden unglaublich herzlich mit einem musikalischen Ständchen begrüßt, ein überwältigendes Gefühl nach so einer Reise! Absolut jeder in Tuvununu (ganz egal ob Angestellte oder die wenigen Gäste) war unglaublich offen und herzlich, wir wurden von jedem persönlich begrüßt, in Kürze wurde ein wunderbares Fidschianisches Abendessen serviert und den Rest des Abends verbrachten alle gemeinsam bei einer gemütlichen Kava-Session. Kava ist ein traditionelles Getränk, das aus der Wurzel einer bestimmten hier heimischen Pflanze gewonnen wird. Getrunken wird reihum aus Kokosnuss-Schalen, es sieht aus wie schlammiges Wasser und schmeckt auch so. Die Wirkung erinnert ein wenig an Mariuana, jedoch wesentlich schwächer und macht ab einem gewissen Konsum unglaublich schläfrig. In der Geschichte Fidschis wurde Kava lediglich von den Häuptlingen getrunken, heutzutage darf es jeder trinken und abendliche Kava-Sessions sind ein bedeutender Bestandteil des Lebens in Fidschi. Nebenbei spielt immer irgendwer Gitarre, es wird gesungen (es ist unfassbar wie in Fidschi anscheinend jeder Gitarre spielen kann und der Gesang einfach immer irre gut harmonisiert), unterhalten und es ist einfach eine gemütliche Atmosphäre.

Die nächsten beiden Tage verbrachte ich mit Entspannen, Tauchen, Wandern, schwimmen und jeder Menge Kava. Tauchen war natürlich mal wieder super! Es ging anfangs allerdings ein wenig ungemütlich los. Als wir an unserem ersten Tauchplatz ankamen mussten wir noch ein wenig warten, bis die Strömung schwächer wurde. So vertrieben wir uns die Zeit mit ein bisschen schwimmen, drifteten währenddessen aber mitsamt dem Boot Richtung Riffkante, an der sich die Wellen brechen. Gerade als wir wieder ein Stück raus fahren wollten hob eine mächtige Welle das Boot an, brach an der Riffkante, das Boot krachte wieder hinunter, die massive Stahlleiter brach am Riff und flog über uns hinweg, das unkontrollierbare Auf und Ab des Bootes verursachte einen Sog, der einige von uns kurzzeitig unter Wasser zog... alles ging so unglaublich schnell, aber zum Glück hat jeder einen kühlen Kopf in dieser gefährlichen Situation bewahrt und wir sind vollkommen unverletzt wieder an Bord gekommen! Nachdem dieser Schreck verwunden war hatten wir dann aber noch 2 tolle Tauchgänge! Bei dem ersten war die Strömung nicht ganz ohne und unsere beiden blutigen Anfänger hatten doch ganz schön zu kämpfen, aber sie haben es gut gemeistert. Die sogenannte White Wall ist eine steile Riffwand, die kurioser Weise übersät ist mit weiß-bläulichen Weichkorallen, total cool. Die Pause zwischen den Tauchgängen haben wir ganz entspannt an einem wunderschönen Strand verbracht, der zweite Tauchgang war auch super und Strömungs-mäßig wesentlich entspannter und dann ging es gut gelaunt zurück nach Tuvununu.

Gestern habe ich zusammen mit einigen anderen den Bus zum Ende der Inselstraße genommen um von dem Dorf Lavena aus wandern zu gehen. Schon die Fahrt dorthin war landschaftlich wunderschön. Die Wanderung führte uns dann weiter an der Küste entlang durch ein paar kleine Dörfer hindurch. Die Menschen sind dort überall unglaublich fröhlich, aus allen Ecken rief man uns „Bula“ zu, Kinder liefen uns regelrecht nach... eine unglaublich herzlich freundliche Welt! Sporadisch kamen im Wald mal Männer mit riesigen Macheten aus dem Unterholz gekrochen. Im ersten Moment erschrickt man sich da schon, aber schon in der nächsten Sekunde strahlte uns bereits ein breites Grinsen entgegen, man begrüßte sich und weiter ging es. Nach einer Weile führte der Track weg von der Küste, an einem Fluss entlang, durch unglaublich grüne Vegetation und endete an einer langen Schlucht. Von dort an ging es nur noch schwimmend weiter und dann befanden wir uns in einem tiefen Pool, umgeben von hohen Felsklippen, zwei Wasserfälle sprühten uns entgegen – Toll!!


14.04.2013, 19:00   ---   Hallo Paradies!

Nach in paar tollen Tagen in Tuvununu bin ich meinen neuen Freunden von der Fähre nach Maqai auf der Nachbarinsel Qamea gefolgt. Maqai ist quasi nichts mehr als ein traumhafter Strand, von Palmen gesäumt, ein wunderschönes Korallenriff direkt vor der Tür. Nach hinten raus gibt es einen hübschen Garten und dichtes Buschland, keine Straßen und das einzige Transportmittel ist per Boot. Wir wohnen in kleinen Hütten mit Meerblick, das Personal ist auch hier unglaublich herzlich und es fühlt sich mehr an wie in einer großen Familie. Wir werden traumhaft bekocht, die abendlichen Kava-Sessions sind urgemütlich und tagsüber wird geschnorchelt, mit den Kayaks durch die Gegend gepaddelt oder einfach nur relaxt – einfach nur ein Traum von einem Ort!!

Und wenn man glaubt es geht nicht mehr besser, dann fährt Pa mit uns nach Nanuku. Pa ist ein Fidschianer, der schon mit uns auf der Fähre war und er arbeitet in Maqai. Er ist wohl der witzigste Typ, der mir hier bisher begegnet ist, findet es super lustig wie weiß wir neben ihm auf Fotos aussehen und lacht sich scheckig darüber wie ungeschickt wir auf Palmen klettern. :-P Auf ging es also nach Nanuku, eine winzige Insel weit weg von überall! Als wir den Kanal zwischen Qamea und der Nachbarinsel hinter uns ließen steuerte unser Skipper geradewegs aufs offene Meer zu ohne jegliches Land in Sicht. Eine halbe Stunde später ließ sich Nanuku erahnen und kurz darauf lag es vor uns: ein winziger Fleck Land mitten im Ozean, dichter grüner Dschungel in der Mitte, umringt von weißem Sandstrand, einem Korallenriff und dem türkisesten Wasser, das ich je gesehen habe – absolutes Südsee Klischee!! Ich habe ja nun schon wahrlich viele traumhafte Orte gesehen, aber Nanuku war so unglaublich, dass es mir tatsächlich für ein paar Minuten die Sprache verschlug!!! Die Insel ist klein genug um in weniger als 10 Minuten komplett außen herum laufen zu können, aber so unglaublich schön und fotogen, dass wir locker ne Stunde brauchten! Aber man hat ja Zeit... Das Korallenriff wurde natürlich auch noch erschnorchelt, Pa hat nebenbei mit einer Speer-Waffe Fische für unser Abendessen gejagt und mehrere Riffhaie patrouillierten konsequent an uns vorbei. Ha und hier gibt es fliegende Fische, kein Scherz!! Als wir mit dem Boot unterwegs waren sprangen ständig Fische aus dem Wasser – so weit noch nichts allzu besonderes – und flogen ungelogen mit ihren Flossen zu Flügeln ausgestreckt für etliche Meter durch die Luft!

Am Ende verbrachte ich nochmal eine letzte Nacht in Tuvununu und dann musste ich nach einer tollen Woche leider schweren Herzens abreisen. Ich nahm eine kleine Fähre zu Fidschis zweitgrösster Insel Vanua Levu, bekam durch's Busfenster auf dem Weg zur entfernten Stadt Labasa einen weiteren kleinen Einblick in das Fidschianische Dorfleben, am Strassenrand wurden die Tagesernten an Obst und Gemüse verkauft und auf grünen Wiesen wird Rugby gespielt. In Labasa verbrachte ich eine eher einsame Nacht in einem Hotel mit dem Genuss einer warmen Dusche und rund-um-die-Uhr Strom, doch das hätte ich liebend gern gegen eine weitere gemütlich-gesellige Kava-Session mit meinen Freunden in Tuvununu und Maqai getauscht! Heute morgen bin ich zurück auf die Hauptinsel nach Suva geflogen und nun sitze ich in einem Resort in Pacific Harbour – super chic, modern und freundlich, aber es fehlt einfach die Atmosphäre. Morgen wartet allerdings eine Horde Haie für meinen langersehntes Hai-Tauchen auf mich und dann geht es direkt zurück nach Nadi. :-)


20.04.2013, 18:30   ---   Große Haie und traumhafte Inseln

Wow, mein Haitauchen war absolut irre! Irre gut!!! Die Beqa Lagoon bei Pacific Harbour ist weltberühmt für ihre riesige Hai-Population verschiedenster Arten und während des Tauchganges werden sie von erfahrenen Tauchern aus der Hand gefüttert. Alle anderen Taucher sitzen dabei hinter einer markierten Linie um sich das Spektakel anzuschauen, hinter ihnen wachen zwei weitere professionelle Taucher, die aufpassen, dass sich nichts von hinten heranschleicht und die Haie ziehen neugierig ihre Bahnen. Wie gut oder schlecht sich Haifütterungen auf die Dauer auswirken, darüber lässt sich natürlich streiten. Fakt ist allerdings, dass diese Fütterungen hier seit etlichen Jahren praktiziert werden und dennoch bis heute kein Mensch durch einen Hai zu Schaden gekommen ist. Wir bekamen auf unseren zwei Tauchgängen unzählige Nurse Sharks zu sehen (mit bis zu 2m Länge schon ganz stattliche Tiere), außerdem ein paar Lemon Sharks, Silver Tips, White Tips... und dann kam noch ein Bullenhai, was für ein Vieh!! Bullenhaie wachsen bis zu einer Länge von 3m, werden dabei aber unglaublich monströs und massig und sind neben dem Tigerhai und dem Weißen Hai für die meisten Angriffe auf Menschen verantwortlich. Dieser hier zog jedoch nur ganz majestätisch seine Bahnen, fraß friedlich den angebotenen Fisch und ließ die anderen Haie ganz klein schön klein erscheinen. Als die Fütterung beendet war winkte mich der Tauch Instructor und Fütterer unerwartet zu sich in die Mitte, hinter die Absperrung. Ich dachte erst ich hätte seine Handzeichen falsch gedeutet und vergewisserte mich noch einmal, ließ mich dann aber nicht zweimal bitten. Kurz darauf war ich direkt bei den Futtertonnen, umringt von Unmengen an Haien und dann kam sogar der Bulle noch einmal zurück!! Als dieses mächtige Biest auf mich zu schwamm und keine 2m entfernt an mir vorbei zog stockte mir doch für einen Moment der Atem, aber dieses Erlebnis war einfach nur phänomenal (womit auch immer ich mir diese Sonderbehandlung verdient hatte...)!!!

Noch mit einer geballten Ladung Adrenalin im Blut erwischte ich direkt den nächsten Bus und machte mich höchst zufrieden auf den Weg zurück nach Nadi. Das Bamboo Hostel mit vielen bekannten Gesichtern fühlte sich direkt ein wenig an wie nach Hause kommen und dann traf ich auch sogar noch Charlotte und Sarah von unserer „Maqai Familie“ dort wieder. Besser konnte der Tag nicht mehr werden und so ließen wir ihn gemütlich bei einer langersehnten Kava Session ausklingen.

Vor ein paar Tagen habe ich mich dann doch noch in Richtung der Yasawa Inselgruppe aufgemacht, wo ich mich für die Inseln Nacula und Drawaqa entschieden habe. Mit dem quietsch-gelben Katamaran „Yasawa Flyer“ ging es an all den wunderschönen Inseln entlang zur Nabua Lodge, ein netter kleiner Familienbetrieb an einem traumhaften Strand, das Wasser strahlt in verschiedensten Türkis-Tönen und die einzige Entscheidung, die man nach dem Frühstück treffen muss ist: Hängematte oder Strandliege?? Einen Vormittag sind wir dann noch mit ein paar Leuten im Boot zur Blauen Lagune gefahren, wo der gleichnamige Film gedreht wurde, der Brooke Shields 1980 zu Weltruhm verhalf. Dort sind wir am Riff auf und ab geschnorchelt, haben im kristallklaren Wasser entspannt und mit dem niedlichen kleinen Sohn der Familie gespielt und am Nachmittag waren wir noch in dem wunderbaren kleinen Teehaus 100 Meter den Strand runter von unserer Unterkunft. Seit dem letzten Cyclone, der die Hütte niederriss, ist es nur noch ein klappriger Unterstand und die Öffnungszeiten beschränken sich täglich auf 2 Stunden, aber dafür gibt es ofenfrischen Kuchen vom allerfeinsten! :-)
Gestern zog ich weiter zur Barefoot Lodge, wo es mit Tauchen (zur Abwechslung mal in Höhlen, total cool!), Schnorcheln, Volleyball, Frisbee und Co schon deutlich aktiver zugeht, aber auch hier kommt die Entspannung nicht zu kurz! Die Barefoot Lodge ist umgeben von 3 tollen Stränden, mein Bure (ein fidschianischer Bungalow) steht direkt am Strand mit Blick zum Sonnenaufgang, hier sind einige super Leute am Start und das Personal ist absolut phantastisch – definitiv eine sehr gute Wahl!!


21.04.2013, 22:30   ---   Längster Geburtstag aller Zeiten!!

Und wieder einmal wurde ich ein Jahr älter, dieses Mal allerdings mit einem ganz besonderen Geburtstag! Los ging es natürlich in Fidschi, wo am Vorabend eine „Fidschianische Nacht“ in der Barefoot Lodge stattfand. Zum Abendessen gab es traditionelles und absolut gigantisches Lovo, eine traditionelle Art Barbecue, wo das Essen in einem unterirdischen Ofen gegart wird, super lecker! Nebenbei wurden wir von einigen der Angestellten musikalisch begleitet, gefolgt von einer tollen Feuershow. Zu guter Letzt fanden wir uns alle zu einer riesigen Kava Session zusammen. Das war zwar schon irgendwie eine arrangierte Touristen-Sache und nicht so toll wie im Bamboo & Co. aber trotzdem schön. Als alles vorbei war wurden meine Freunde dort (Jenny, Martin und Helge – zur Abwechslung mal eine rein Deutsche Truppe) und ich aber noch von ein paar Angestellten zu deren eigener Kava Session an ihren Unterkünften eingeladen, total toll! Zurück im Resort überredeten wir kurzerhand den Nachtwächter uns noch eine Runde Bier von der Bar zu verkaufen und unten am Strand bei Vollmond und Martin mit Gitarre haben sie mir dann noch ein Geburtstagsständchen gesungen, super schön! :-) Zum Frühstück gab es nochmal ein Ständchen inklusive Kuchen vom ganzen Personal – total lieb – und dann wurde der Tag ganz entspannt am Strand und im Meer verbracht, bis am frühen Nachmittag die Abreise bevorstand – Hawaii erwartete mich! Der Abschied von der Barefoot Truppe fiel wirklich nicht leicht, aber immerhin sollte Helge mir noch ein wenig länger Gesellschaft leisten, da er zufällig auf den exakt gleichen Flug gebucht war. Anstatt vom Hafen aus direkt zum Flughafen zurückzufahren beschlossen wir noch für ein paar Stunden ins Bamboo zu fahren. Es war toll zurück zu sein, all die bekannten Gesichter halfen direkt ein wenig über den Abschiedsschmerz von Barefoot hinweg und ich traf sogar noch auf Alyssa und Mike, die gerade von Maqai zurückgekommen waren. :-) Aber all diese vertraute Geselligkeit war ja leider nur von kurzer Dauer... so floss der Kava direkt noch ein bisschen schneller, Vili spielte noch ein letztes Mal meinen Lieblingssong „Noqu Rosi“ für mich und zum Abschied trällerten die Jungs mir noch „Don't say goodbye“... sentimentaler konnte der zweite Abschied des Tages wohl nicht werden. Doch das Taxi stand schon bereit und schweren Herzens ging es ab zum Flughafen. Fiji ist ganz klar das beeindruckendste Land das ich bisher gesehen habe, da kann selbst Indonesien bei Weitem nicht mithalten, und ich wollte einfach wirklich nicht weg! Unter normalen Umständen wäre ich sicherlich am Boden zerstört gewesen, aber einen Trost gab es ja immerhin: Es ging nach Hawaii, wo ich nach über zwei Jahren endlich meinen Kumpel Nathan (wir hatten uns gemeinsam einen Monat lang durch Ägypten geschlagen) wiedersehen sollte, die Vorfreude (wenn auch durchaus ein wenig vom Abschiedsschmerz getrübt) war riesig! Nach einem bereits tollen Geburtstag startete um 22:30 Uhr der Flieger, ich hab brav komplett durchgeschlafen, schwupps ging es über die Datumsgrenze und morgens um 9 Uhr gleichen Datums war ich auf der Hawaiianischen Insel Kauai – quasi eine Zeitreise in die Vergangenheit und nochmal ein kompletter Geburtstag, das macht ganze 46 Stunden!!! :-D Nathan sammelte mich am Flughafen ein, zur Begrüßung gab es eine traditionelle Lei (hawaiianische Blumenkette) und es war einfach toll ihn wiederzusehen!!

   

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