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B O T S U A N A   

15.02.2011, 9:20   ---   4x4 only

Die letzte Woche haben wir in Botswana verbracht und zu unserer Überraschung ist es hier gar nicht so überteuert wie befürchtet. Im Gegenteil, vieles ist sogar günstiger als in Namibia und Südafrika. Das einzige was die ganze Angelegenheit teuer macht sind die Nationalparks, denn im Gegensatz zu den Nachbarländern sind sie hier nur für Geländewagen zugänglich. Da kommen wir mit unserem Kia leider nicht weit und mussten stattdessen an Touren teilnehmen.

Unser erster Stop war Kasane am Chobe National Park. Am Straßenrand sieht man ständig Elefanten und manchmal Antilopen, total cool, und auf dem Campingplatz haben wir zufällig die Overland-Tourgruppe wieder getroffen, die schon in Etosha ganz fasziniert von unserer Nashorn-Tür waren. Da wir ja nicht selbst in den Nationalpark fahren konnten haben wir eine Bootstour gebucht und das war echt klasse. Schon allein die Perspektive ist einfach mal eine andere und so schipperten wir gemütlich den Fluss hinunter während am Ufer Paviane planschten, Büffel und Elefanten tranken, sich Krokodile sonnten… hin und wieder lugten Nilpferde aus dem Wasser und überall waren jede Menge Vögel. Das war toll und immer wieder ein bisschen was neues. Wir haben hier zum ersten Mal Krokodile und Nilpferde gesehen und eine riiiieeesige Elefantenherde!! An einer Stelle des Flusses kamen plötzlich immer mehr Elefanten aus dem Busch gewandert, insgesamt ca. 40-50 Stück und total niedliche winzige Babys dabei. :-)

Als nächstes ging es weiter nach Gweta, wo wir zusammen mit zwei anderen Mädels eine eher enttäuschende Tour zu den riesigen Salt Pans gemacht haben. Die Pans waren zwar ganz cool, aber da es in der Regenzeit zu gefährlich ist darauf herumzufahren (selbst die Geländewagen können sich dort festfahren) konnte man die tatsächliche Größe eher erahnen als erfahren. Toll waren allerdings die Unmengen an Zebras! Ohne quatsch, das waren tausende, eine der größten Zebra Migrationen des südlichen Afrikas!! Und obendrein noch eine Gruppe Geier, die sich gemeinsam mit einem Schakal um ein neugeborenes totes Zebra-Fohlen scharten, und darauf warteten, dass die Mutter davon ablässt…

Unser letzter Stop war Maun am Okavango Delta und da wir nicht wieder eine Bootstour machen wollten haben wir stattdessen ein Flugzeug gechartert (klingt übelst prollig, oder? ;-) ) um Elefant, Nilpferd & Co zur Abwechslung mal aus der Vogelperspektive zu beobachten. War auf jeden Fall beeindruckend! Sind mit einer kleinen Cessna über diese wunderschöne Landschaft geflogen und haben den weiten Ausblick über das riesige Delta genossen.

Und mit diesem tollen Erlebnis ging unsere gemeinsame Reise zu Ende. Wir sind gestern noch bis nach Francistown gefahren und nach insgesamt 6,5 Wochen und etwa 11.000 km ist es an der Zeit wieder eigene Wege zu gehen. Ich habe die Zeit sehr genossen, aber merke auch immer mehr, dass mir meine Unabhängigkeit fehlt. Somit machen sich Ling und Michael nun langsam auf den Weg zurück nach Kapstadt, während ich mich auf die afrikanischen öffentlichen Verkehrsmittel stürze und nach Simbabwe begebe – ich kann es kaum erwarten! :-)

   

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