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Ä G Y P T E N   

04.11.2010, 17:45   ---   Kulturschock

Puuuhh… ich weiß gar nicht so genau wo ich anfangen soll! Nachdem ich mich gerade an die entspannten Griechen  gewöhnt hatte fand ich mich in einem Flugzeug voll mit quirligen Ägyptern wieder. Sobald das Flugzeug Boden unter den Rädern hatte sprangen alle auf und wuselten sich ihr Handgepäck zusammen – da halfen auch mehrfache Lautsprecherdurchsagen nichts, dass man bitte angeschnallt bleiben solle… Die Stewardessen hatten eine ganze Menge zu tun die Meute zu bändigen! ;-)
Visa-Angelegenheiten waren ruckzuck erledigt und kurze Zeit später saß ich mit 2 Angestellten von meinem Hostel im Auto, mitten im chaotischsten Straßenverkehr den ich je erlebt habe!! Autos wohin man schaut quetschen sich regelrecht durch die Straßen, 4-spurige Straßen werden mindestens 6-spurig befahren, dazwischen noch Roller- und Motorradfahrer, Fußgänger überqueren die Straßen und selbst Eselskarren auf dem Highway sind keine Seltenheit. Teilweise geht es nur im Schritttempo voran und es wird natürlich gehupt was das Zeug hält! Verrückt!! Mein erster Eindruck von Kairo – mal abgesehen vom Straßenverkehr – war laut, dreckig, jeder versucht einen in seinen Shop zu lotsen und man wird ziemlich angegafft und angequatscht, ganz besonders als unverschleierte, weiße Frau.

Am nächsten Morgen bin ich mitten in der Nacht aufgestanden, um mit Rob (der Kanadier den ich aus Athen kenne) und Dominic (ein Amerikaner aus unserem Hostel) den Sonnenaufgang an den Pyramiden zu sehen. Aladin – ein Ägypter, den Dominic von einer früheren Ägypten-Reise kennt – holte uns morgens ab, wir sind zu Freunden von ihm gefahren und bei einer Tasse Tee wurde die Tour ausgehandelt. In Ägypten gibt es keine festen Touren zu festen Preisen – alles wird verhandelt! Das hat eine ganze Weile gedauert und letztendlich haben wir einen 3-stündigen Kamelritt durch die Wüste gemacht zu einigen alten Pyramiden, Tempeln und Gräbern. Auf dem Weg aus der Stadt durchquerten wir die Wohngegenden am Stadtrand und die Armut war schockierend. Die Menschen leben in heruntergekommenen Häusern, überall ist Müll, die Flüsse sind reine Müllabladestellen, am Straßenrand verwesen tote Pferde und Kühe und man sieht mehr Eselskarren auf den ungeteerten Straßen als Autos und spätestens in dem Augenblick versteht man, warum man nicht einmal daran denken sollte das Leitungswasser zu trinken. Ich kann gar nicht in Worte fassen wie man sich in so einem Augenblick fühlt! Die Wüste war dann allerdings ziemlich cool! Weit und breit nichts als Sanddünen, unser Guide, die drei Kamele und die aufgehende Sonne – sehr beeindruckend! Nach dem Ritt sind wir noch im Auto weitergefahren, unter anderem nach Saqqara zur Stufenpyramide des Zoser, die älteste aller Pyramiden. Danach ging es nach Dashur. Die Bent Pyramide dort hatte schon in etwa die Form der berühmten Pyramiden von Gizeh. Da sie aber im Anfang zu steil gebaut war und weiter oben abflacht sieht sie insgesamt gebogen aus. Die Rote Pyramide (sieht gar nicht mal so rot aus…) ist quasi das Vorbild für die Pyramiden von Gizeh gewesen und man kann dort sogar in die Grabkammer klettern. Zuerst klettert man etliche Stufen die Pyramide hinauf bis zum Eingang und dann führt ein langer furchtbar niedriger Gang (etwa Hüfthöhe) in die Pyramide hinunter. Das ging schrecklich in die Beine so tief gebückt dort hinunter und nachher wieder hinauf zu klettern, die Luft dort drinnen roch ziemlich alt und staubig, aber es war definitiv interessant! Und die Eingänge zu den Grabkammern sind nicht etwa so niedrig, weil die alten Ägypter so klein waren, sondern, damit sie sich beim Eintritt in die Grabkammer vor dem Pharao verbeugen. Die ganze Tour hat allerdings auch Spuren hinterlassen… der Hintern tut heute noch weh vom Kamelritt und ich hab den Muskelkater meines Lebens (vermutlich ein Gemeinschaftswerk von Kamel und Pyramide).
Abends waren wir noch in wenig mit Aladin unterwegs zum Essen und auf nen Bier und haben gelernt, wie man in Kairo Straßen überquert: „Schließ die Augen, bete zu Gott und geh los!“ mit der obersten Regel niemals anzuhalten, sobald du auf die Straße getreten bist. ;-)

Heute sind Rob und ich noch mal mit Aladins Fahrer unterwegs gewesen – das ist so viel einfacher als mit öffentlichen Verkehrmitteln! Zuerst gab es wieder ägyptischen Tee und dann ging es zur Sphinx und den Pyramiden von Gizeh! WOW! Es ist ein irres Gefühl vor solchen Monumenten zu stehen, die man aus etlichen Geschichtsbüchern kennt und festzustellen wie riesig sie tatsächlich sind!! Die einzelnen Felsblöcke, die aus der Ferne recht klein wirken, sind fast so hoch wie wir selbst. Allerdings wird man alle paar Meter angequatscht - Kamelritt, Pferderitt, Postkarten, Tourguide, Souvenirs... sie versuchen einem alles zu verkaufen und sind dabei recht penetrant!
Danach wurden wir noch zu einigen anderen Sehenswürdigkeiten in Kairo gefahren. Ins koptische Kairo, zur Zitadelle, haben eine Moschee besichtigt… und wir als westliche Personen waren an einigen Orten die ultimative Attraktion in dieser islamischen Welt, besonders junge Mädchen (offensichtlich auf einem Schulausflug) fragten mehrfach völlig aufgeregt ob sie ein Foto mit uns machen dürften… seltsames Gefühl! Und während wir so durch die Stadt gefahren wurden konnten wir erneut dieses fremde, ägyptische Leben beobachten. Eselskarren, überfüllte kleine Busse, die Menschen sitzen auf Plastikstühlen am Straßenrand, trinken Tee, rauchen Shisha, Autofahrer hupen wie wild, streunende Katzen wühlen im Müll, Metzer zerlegen ihr Fleisch direkt am staubigen Straßenrand… alles was man in Deutschland niemals irgendwo sehen wird!


09.11.2010, 15:00   ---   Mumien, Füchse, Sternschnuppen…

So, Rob ist mittlerweile abgereist, Nathan (habe ich in Italien kennengelernt) hat stattdessen den Weg nach Kairo gefunden und wir sind um die ein oder andere Erfahrung reicher geworden. Super interessant war das Ägyptische Museum. Es ist ganz und gar nicht das was man von einem Museum erwartet… es ist dreckig, staubig, unsortiert, schlecht beschildert und einfach nur vollgestopft – aber unglaublich interessant und faszinierend! Es gibt jede Menge Statuen, Särge, Schmuck, Werkzeuge und tierische Mumien. Eines der Highlights im Museum war die Tutanchamun-Galerie – prall gefüllt mit den Schätzen und Besitztümern, die in der Grabkammer des jungen Pharaos (starb im Alter von 19 Jahren) gefunden wurden und sogar seine Särge (passen alle ineinander) und die goldene Totenmaske seiner Mumie. Aber die wertvollsten Schätze des Museums befinden sich wohl in der „Royal Mummy Room“ – hier liegen die Mumien etlicher Ägyptischer Pharaos wie Tutmosis, Ramses und Hatshepsut. Es ist kaum zu glauben wie gut erhalten diese Leichen nach tausenden von Jahren noch sind!

Am Samstag sind Nathan und ich mit Aladin und Wagdi (einem Beduinen aus der Bahariya Oase) zu einer Jeep-Safari in die Wüste aufgebrochen. Nach 4 Stunden Fahrt durch wechselnde Wüstenlandschaften lag plötzlich die Oase vor uns mit Bächen, Quellen und Palmenwäldern – toll! Die Menschen in den Dörfern führen ein sehr einfaches Leben in kleinen Lehmhäusern, aber sie scheinen alles zu haben was sie brauchen und wirken sehr glücklich und zufrieden. Zu Hause bei Wagdi gab es Tee und beduinisches Essen (mehrere Schüsseln mit verschiedenen Dips, Salaten und Breien und dazu Fladenbrot und kein Besteck) und dann ging es los. Wir waren in der White Desert mit ihren bizarren Felsen und weißen Salzflächen, in der Black Desert, die aussieht wie eine Vulkanlandschaft, sind in heißen Quellen geschwommen, haben ein Beduinen-Camp besucht und hatten einfach eine wirklich gute Zeit! Nachts wurde mit dicken Schlafsäcken in der Wüste gecampt (dort kann es tierisch kalt werden!), Wagdi hat grandios leckeres traditionelles Essen für uns gekocht und bei Bier und Sibiba (Ägyptischer Schnaps) haben wir die Ruhe der Wüste, den irre hellen Sternenhimmel und die vielen Sternschnuppen genossen. Und wir wurden sogar von einem Wüstenfuchs auf Futtersuche besucht. :-) Am Montag Morgen bekamen wir ein traditionelles beduin-style Frühstück in der Oase, umgeben von Tabakqualm und beschallt von den Klängen des Koran und dann ging es zurück ins hektisch laute Kairo.

Es war eine super Tour, wenn da nicht Aladin gewesen wäre… Hier die Kurzversion: Er war immer sehr nett und hilfsbereit und hat sich immer als Freund bezeichnet. Aber in diesen 3 Tagen hat sich unser Bild von ihm mehr und mehr gewandelt. Er ist total ätzend und respektlos mit Wagdi umgegangen, hat manchmal seltsame Fragen gestellt, die ihn nichts angehen und hat uns ständig dazu gedrängt unseren weiteren Trip Richtung Nil Tal von ihm organisieren zu lassen. Wir haben ihm versucht zu erklären, dass wir lieber flexibel und ungebunden bleiben anstatt uns an einen festen Zeitplan zu binden (abgesehen davon wirkte es auf uns äußerst teuer), aber er redete immer weiter auf uns ein, versuchte uns einzureden, dass es allein unglaublich schwer wäre… Letztendlich haben wir ihm noch mal klipp und klar gesagt, dass wir das nicht wollen, aber wenn er uns wirklich helfen wolle könnte er uns von unterwegs das Zugticket nach Assuan besorgen, damit wir direkt abends weiterreisen können. Wir sollten dann abends zu ihm kommen und die Tickets holen und das einzige womit er um die Ecke kam waren überteuerte Schwarzmarkt-Tickets und behauptete aufgrund eines ägyptischen Feiertags seien sämtliche Züge nach Assuan bis zum 17. November ausgebucht. Wir waren mittlerweile mehr als misstrauisch und sagten ihm, dass wir die Tickets nicht wollen. Er quatsche weiter auf uns ein bis wir einfach gegangen sind. Kurz darauf kam er uns nachgelaufen, zusammen mit so nem anderen Typen, der die Tickets verkaufte. Nun war der Preis schon niedriger und sie drängten uns, uns direkt von ihnen zum Bahnhof fahren zu lassen um den Zug noch erwischen zu können (wir hatten noch 2 Stunden…), aber für uns war die Nummer durch. Aladin war sichtlich sauer! ;-) Nathan und ich sind daraufhin selbst zum Bahnhof gefahren. Für den Abend war tatsächlich alles voll, aber wir konnten problemlos Tickets für heute Nacht zum regulären Preis kaufen (wobei der Ticketkauf in Kairo auch wieder ein Abenteuer für sich ist). Haken wir das Thema ab unter „Erfahrungen fürs Leben“. ;-)

Somit haben wir den Tag heute noch in Kairo verbracht und ich habe die Gelegenheit genutzt noch schnell mein Visum verlängern zu lassen. Ist zwar momentan noch nicht dringend notwendig, aber dann komme ich zumindest nicht in Zeitnot und die ägyptischen Behörden sind durchaus eine weitere interessante Erfahrung auf dieser Reise. Oberste Regel: Möglichst wenig Schilder und am Schalter nicht anstellen, sonder einfach in einer riesigen Traube nach vorn drängeln! :-D


13.11.2010, 11:50   ---   Raus aus der lauten Großstadt

Dienstag Abend konnten wir endlich wie geplant den Zug nach Assuan nehmen. Am Bahnhof haben wir kurz vor unserer Abfahrt noch den verrücktesten Zug unseres Lebens beobachtet: Uralte, verrostete Waggons, fast keine Türen, die Menschen dicht gedrängt wie bei einem Viehtransport, kein Licht (man sah nur ein paar Leute mit Taschenlampen), einige sprangen durch offene Fenster hinein oder klammerten sich an die Türrahmen als der Zug losfuhr... unvorstellbar! Danke dass Touristen in Ägypten nur in der ersten Klasse reisen dürfen!!

Nach 14 Stunden im stark klimatisierten Zug standen wir dann völlig übermüdet in der Hitze Assuans – um die 35 Grad über den Tag hinweg. Wir haben also den Rest des Tages fast nur noch geschlafen, um dann am nächsten Morgen sehr früh wieder aufstehen zu können. Um 3 Uhr morgens wurden wir abgeholt um nach Abu Simbel zu fahren. Das ist kurz vor der Sudanesischen Grenze und diesen Teil der Wüste darf kein Fahrzeug allein durchqueren, um Kidnapping zu verhindern. Somit mussten wir uns dem Polizei Konvoi um 4 Uhr morgens anschließen. Die Ägyptische Regierung nimmt die Sicherheit der Touristen enorm ernst. An allen touristischen Orten wie Tempeln, Pyramiden und Museen gibt es Metalldetektoren und überall sieht man jede Menge Polizisten.
In Abu Simbel haben wir die beiden beeindruckenden Tempelanlagen von Ramses und Hathor besichtigt. Besonders der Ramses Tempel ist überwältigend mit riesigen Statuen am Eingang und innen sind massenweise Gottesbilder und Hyroglyphen in den Fels geschliffen. Danach waren wir am Großen Staudamm. Durch ihn wurden unzählige Dörfer der Nubier (ein separates Ägyptisches Volk) überschwemmt und es entstand der Nasser See, der größte von Menschenhand geschaffene See der Welt. Und zu guter Letzt ein weiterer Tempel: Philae, auf einer kleinen Insel im Nil gelegen.

Gestern sind wir mit der Fähre nach Elephantine Island gefahren, eine kleine Insel im Nil, nur ca. 5 Minuten von Assuan entfernt. Diese Insel wird von Nubiern bewohnt und man fühlt sich direkt ein paar hundert Jahre zurück versetzt. Kleine Lehmhäuschen, oftmals ohne Dächer, aber viele von ihnen bunt bemalt. Ich denke nicht, dass all diese Häuser überhaupt Strom haben, es gibt keine Autos, keine geteerten Straßen… Wir sind dort ein wenig durch die Dörfer gelaufen, ich habe mir ein traditionelles Henna-Tattoo auf den Handrücken malen lassen und wir sind mit einem Boot zu einer weiteren Insel mit einem Botanischen Garten gefahren. Insgesamt ein super relaxter Tag, weit weg von all den Boots-Kapitänen in Assuan, die einem eine Bootstour aufschwatzen wollen.

Eben gerade waren wir noch ein bisschen auf dem Souq, dem ägyptischen Markt. Viele Menschen, von Souvenirs, über Shishas bis hin zu lebendigen Hühnern kann man dort alles kaufen und überall riecht es interessant nach orientalischen Gewürzen. Und jetzt geht es gleich für 3 Tage auf einer Felucca (ägyptisches Segelboot) den Nil runter nach Luxor. :-)


18.11.2010, 12:30   ---   Die etwas andere Felucca-Tour

Segeln auf dem Nil klingt allgemein schon mal sehr entspannt und es ging auch super los. Ein schönes, großes Boot, nette Crew, gutes Essen, witzige Gruppe… Ganz gemütlich segelten wir aus Assuan raus Richtung Luxor. Doch plötzlich wurden wir von einem Polizeiboot gestoppt, es wurde auf Arabisch diskutiert, Papiere hin und hergereicht, es kam ein weiteres Polizeiboot und wir mussten zurück zur Polizeiwache segeln. Die Nacht haben wir an einer kleinen Insel im Nil verbracht und am nächsten Morgen hatten wir plötzlich einen neuen Captain vor der Nase. Anscheinend hatte unser Captain keine gültige Polizeierlaubnis für den Segeltrip, er wurde verhaftet und das Boot konfisziert. Wir mussten auf ein anderes (leider kleineres) Boot umziehen um die Tour mit neuer Crew fortzusetzen. Nachdem wir noch mal eine halbe Ewigkeit an der Polizeiwache verbracht haben, weil die uns aus reiner Willkür nicht weitersegeln lassen wollten, ging es endlich los! Von da an war es ein sehr entspannter Trip den Nil hinunter und den Abend haben wir beim Lagerfeuer am Strand verbracht. Am nächsten Tag wurden wir von einem Minibus abgeholt, der uns nach Luxor bringen sollte und haben unterwegs noch die Tempel von Kom Ombo und Edfu besucht.

In ganz Ägypten wurde gerade das Eid al-Adha (Opferfest) gefeiert, ein islamischer Feiertag an dem jeder, des es sich leisten kann, ein Schaf als Opfer für Allah schlachtet. Als Nathan und ich morgens das Hostel verließen lagen vor uns zwei geköpfte Schafe in einer riesigen Blutlache, drum herum eine fröhliche Familie, überall roch es nach Blut… irgendwie nicht so ganz meine Welt. Aber die ganze Stadt war voller Menschen, von überall her kam arabische Musik, der Koran schallte aus den Moscheen und die Menschen waren sehr in Feierstimmung. Und anscheinend waren viele der aufdringlichen Straßenhändler zu sehr mit dem Feiertag beschäftigt, sodass wir relativ entspannt am Karnak Tempel ankamen, einer der größten und beeindruckendsten Tempel von allen.
Luxor, früher bekannt als Theben, war ein bedeutender Ort im Leben der alten Ägypter und das Westufer ist voll von Gräbern und Tempeln. Nathan und ich haben uns dort zwei alte klapprige Fahrräder geliehen und sind gemütlich durch die Gegend geradelt, vorbei an den Memnon Kolossen zum Tal der Könige. Dort haben wir uns die Grabkammern verschiedener Pharaos angeschaut. Das sind zum Teil unglaublich lange Korridore mit mehreren Räumen, die in die Berge gemeißelt wurden. Die Wände sind je nach Dynastie aufwendig bemalt oder geschliffen und selbst die Farben sind noch unglaublich gut erhalten. Anhand der Wandverzierung kann man sogar erkennen ob ein Pharao lange regiert hat oder schon nach kurzer Zeit gestorben ist. In einer langen Regentschaft hatte ein Pharao genügend Zeit sein Grab bauen und reichlich verzieren zu lassen, starb er allerdings früh und plötzlich blieben nur 70 Tage (die Zeit die für die Mumifizierung der Leiche benötigt wurde) um die Arbeiten bis zur Beerdigung zu beenden. Zu guter Letzt waren wir noch im Deir al-Bahri, dem Tempel der Pharaonin Hatshepsut und nun ist Schluss mit ägyptischen Tempeln, wir können sie nicht mehr sehen! ;-)

Nathan ist bereits abgereist und morgen Nacht geht es auch für mich weiter: Nach Dahab am Roten Meer, wo wir uns wahrscheinlich schon wieder treffen.


23.11.2010, 14:20   ---   Auf den Spuren von Moses

Nach einer langen 21-stündigen Busfahrt durch halb Ägypten, die eigentlich nur 12 Stunden dauern sollte (offensichtlich ägyptische Stunden… ;-) ) kam ich vor ein paar Tagen in Dahab an. Es ist zwar extrem touristisch, aber super angenehm. Entspannte Menschen, chillige Restaurants entlang des Meeres, leckeres Essen… und vor allem niemand, der einem einen Kamelritt, ne Kutschfahrt, ne Felucca-Tour oder sonst irgendwas aufschwatzen will! Es ist halt nicht mehr das wahre charakteristische Ägypten, das ich in den letzten 3 Wochen kennengelernt habe. Bisher hab ich die meiste Zeit damit verbracht in den Restaurants am Meer zu hocken, lecker zu essen, Milchshakes zu schlürfen und hin und wieder geht man mal eine Runde im Ort spazieren oder an den Strand.
Momentan ist es sehr windig und bei dem Wellengang ist schnorcheln leider quasi unmöglich, tauchen ist bei ruhiger See auch schöner und somit haben Nathan und ich das erstmal aufgeschoben und sind stattdessen zum Sonnenaufgang auf den Mt. Sinai gewandert. Auf dem Gipfel dieses Berges soll Moses die 10 Gebote von Gott empfangen haben, was ihn zu einem heiligen Ort für Christen, Juden und auch Moslems macht.
Abends um 11 Uhr ging es los, 2 Stunden Busfahrt ins Landesinnere. Dort war es überraschend kalt, dabei waren wir noch nicht einmal auf dem Gipfel! Aber während der Wanderung im Mondschein wurde einem schnell warm. Wir hatten ne super Gruppe, einen sehr netten Bedouinen-Guide und teilten uns den Weg mit hunderten von Menschen und etlichen Kamelen. Es war fast Vollmond und somit brauchten wir nicht einmal Taschenlampen und nach ca. 2 Stunden hatten wir die erste Etappe hinter uns. Dann folgten noch mal 700 in die Felsen geschlagene Stufen bis wir an einer Hütte ankamen und uns mit Hot Chocolate wärmen konnten. Von dort waren es nur noch wenige Stufen hinauf bis zum Gipfel und bibbernd vor Kälte warteten wir auf die ersten Sonnenstrahlen über den Bergen. Wunderschön!!! Danach wurde es ruckzuck wärmer und wir traten den Rückweg an. Und bevor wir völlig übermüdet nach Dahab zurückfuhren blieb noch genug Zeit zum Besuch des St. Katherine’s Klosters mit dem „brennenden Dornenbusch“.

Für die nächsten Tage haben wir einen kurzen Abstecher nach Jordanien geplant und vertreiben uns gerade die Zeit am Hafen von Nuweiba. Unsere Fähre, die eigentlich Abfahrt um 12:30 hat, sollte verspätet um 15 Uhr ablegen, jetzt heisst es 16 Uhr… lassen wir uns mal überraschen wann es losgeht! :-)


28.11.2010, 17:30   ---   Petra

In Ägypten ist so ziemlich alles verspätet, unzuverlässig und unorganisiert – so viel habe ich mittlerweile gelernt – aber die Fähre nach Jordanien war bisher einer der Höhepunkte! Es wurde später und später, nachdem auch 4 Uhr vorbei war hieß es „in einer Stunde“, dann „bald“… Irgendwann sprangen plötzlich alle Araber auf und stürmten in einen Bus vor der Wartehalle, der uns zur Fähre bringen sollte - endlich ging es los! Doch als jeder seinen Platz gefunden hatten ging der Motor aus und die Araber stürmten wieder raus. Es gab keinerlei Ansagen was los ist und auf unsere Frage wann es losgeht bekamen wir mal wieder die Antwort „bald… in einer Stunde…“
Ich hab schon mal angenehmere Wartezeiten gehabt! Die Toiletten waren so widerlich, dass ich sicherheitshalber nichts mehr getrunken habe, wir waren hungrig, aber es gab nicht viel mehr als Chips zu kaufen und wir konnten nicht mal das Hafengelände verlassen um uns im Ort etwas zu besorgen, da wir schon den Ausreisestempel im Pass und somit kein gültiges Visum mehr hatten – astrein! ;-)
Mit 7-stündiger Verspätung legte die Fähre endlich ab, die Überfahrt ging ruck-zuck und nachdem wir noch mal 1,5 Stunden im Hafen von Aqaba im Kreis gefahren sind konnten wir auch endlich an Land. Jordanien ist viel sauberer und 100 mal besser organisiert als Ägypten und so hatten wir innerhalb kürzester Zeit unser Visum und konnten uns ein Taxi nach Wadi Musa suchen.

Unterwegs haben wir zwei nette Aussies kennengelernt – Tori und Michael – und mit ihnen zusammen wurde dann 2 Tage lang die antike Stadt Petra erkundet. Das war wohl das beeindruckendste, was ich in den letzten 2 Monaten gesehen habe!! Petra gehört zu den „neuen 7 Weltwundern“ , diente in der Antike als Handelsstadt zwischen Asien und Afrika und all die Gebäude und Gräber sind in die Felsen gemeißelt, einfach unglaublich! Nachdem wir am ersten Tag fast nonstop gewandert sind, einen wunderschönen Sonnenuntergang am hintersten Ende von Petra beobachtet und dann den weiten Weg in der Dunkelheit zurückgewandert sind (wir hatten natürlich keine Taschenlampen dabei und mussten uns den Weg mit meinem Handy beleuchten) wurde abends im Hostel gemütlich gegessen und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ geguckt, der zum Teil in Petra gedreht wurde. Der zweite Tag sollte entspannter werden, mit nur ein paar kleineren Wanderungen… letztendlich verirrten wir uns dann auf einem Track, den wir ohne Guide gar nicht hätten gehen dürfen (aber niemand hat uns davon abgehalten ;-) ) und standen irgendwann recht ratlos mitten im jordanischen Gebirge. Letztendlich hat uns ein kleiner Junge, der dort mit seiner Mutter, seinem Bruder und einer Schafsherde lebt, für ein paar Dinar und ein Snickers aus der Wildnis geführt. :-)

Der Rückweg nach Ägypten hat reibungslos geklappt und nun sind wir zurück in Dahab. Seit gestern wohne ich in einem Hostel, das zu einem Hotel Resort gehört. Es ist supertoll, mein Zimmer hat Meerblick, es gibt einen Pool, Fitness Center, einen kleinen privaten Strandabschnitt, super Frühstücks-Buffet… ich fühl mich pudelwohl! :-) Allerdings habe ich mir am Mt. Sinai nen derben Schnupfen eingefangen und bin dadurch momentan leider nicht tauch-tauglich. Ich hoffe das geht bald vorbei und solange vertreibe ich mir die Zeit mit chillen, schnorcheln und Milchshakes schlürfen. ;-)


05.12.2010, 18:00   ---   genug relaxt!

Die letzte Woche ist wohl die ereignisloseste der bisherigen Reise gewesen (abgesehen davon, dass ich mich nach 4 Wochen von meinem Travel Buddy Nathan verabschieden musste) und es tat unglaublich gut einfach mal nichts zu tun! Nach einem ausgiebigen Frühstück hatte ich morgens die Wahl zwischen Pool und Strand, habe gegen meine Ägypten-Bräune (Gesicht, Hals, Hände und Füße) angearbeitet, viel gelesen und mich hin und wieder im Wasser erfrischt. Nachmittags hab ich mir meist noch einen Milchshake oder Eisbecher in einem der vielen Seaside-Restaurants gegönnt und abends treffe ich mich immer mit einigen Leuten zum ausgiebigen Dinner. Mittlerweile kennen wir schon das Personal der meisten Restaurants und handeln immer bessere Deals aus. ;-)
Aber der Hauptgrund warum ich überhaupt nach Dahab gekommen bin war das Tauchen! Tja, und dann habe ich mir auf dem Mt. Sinai einen dicken Schnupfen eingefangen und die ganzen Pläne waren erstmal dahin. :-/ Somit musste ich mich bisher mit Schnorcheln zufrieden geben. Auch sehr schön, da das Riff hier ganz locker vom Ufer aus zu erreichen ist, aber natürlich kein Vergleich zum Tauchen! Aber mittlerweile fühle ich mich endlich wieder fit und morgen geht’s zum ersten Mal wieder unter Wasser!! :-) Und wenn ich wirklich wieder so fit bin wie ich hoffe starte ich am Dienstag mit meinem Advanced Open Water Kurs. Und wenn nicht… tja, dann muss ich mir ganz dringend eine andere Beschäftigung suchen, denn so langsam wird die ganze Relaxerei echt langweilig!!
Aber ein klein wenig fleißig war ich dann doch in den letzten Tagen, und zwar habe ich meinen Weiterflug gebucht: am 13.12. geht es nach Kapstadt!


10.12.2010, 14:00   ---   Zurück im Unterwasser-Paradies

Mein erster Tauchgang am Montag ging direkt unerwartet witzig los, da ich im Wasser einfach nicht unterging. Ich hatte im Tauchcenter einen langen und auch recht dicken Wetsuit bekommen, aber Emad, mein Dive Master hatte mir vorher schon Gewichte zurechtgelegt, die auf einen Shortie abgestimmt waren. So hing ich da nun an der Wasseroberfläche, während Emad Steine auf dem Boden sammelte und mir in die Taschen steckte. Ca 2 kg später konnten wir endlich lostauchen. ;-)
Die Riffe hier sind wahnsinnig schön!! Es gibt zwar nur ganz selten große Fische oder Schildkröten (ganz anders als in Australien) aber dafür so beeindruckend viele und große Fischschwärme wie ich sie noch nie irgendwo gesehen habe! Und da der Druckausgleich nach dem Schnupfen wieder fast perfekt funktionierte stand meinem Advanced Open Water Kurs nichts mehr im Wege. :-)
Es ging abends direkt mit einem Nightdive los und die nächsten 2 Tage wurde getaucht und Theorie gelernt. Deepdives bis 30m Tiefe, Unterwasser-Navigation, Tauchgang-Planung… Am witzigsten war Peak Performance Buoyancy - die optimale Tarierung unter Wasser. Wir haben geübt sitzend und auf dem Kopf zu schweben, Saltos und seitwärts rollen, sind durch unterschiedlich große unter Wasser montierte Dreiecke geschwommen (wie ein Zirkuslöwe :-D ), haben Gewichte vom Boden aufgehoben und wieder abgelegt… und hatten ne Menge Spaß dabei! :-)
Einziger Spaß-Killer momentan ist die Masse an Tauchern, die sich überall um Dahab tummeln, denn nach mehreren Haiattacken auf Schwimmer in Sharm El Sheik in den letzten Tagen wurden dort sämtliche Strände und Divespots gesperrt und die ganzen Sharm-Taucher müssen nun hierher ausweichen.

Mit der Advanced Certifiation in der Tasche darf ich nun bis 30m Tiefe, anstatt nur bis 18m, tauchen und somit stand mir der Weg zur Thistlegorm frei – ein Schiffswrack in der Nähe von Sharm El Sheik. Es sollte im Zweiten Weltkrieg die britischen Truppen mit Ausrüstungsgegenständen (Munition, Panzer, Lastwagen, Dampflokomotiven, Eisenbahnwaggons, Motorräder…) versorgen, wurde von den Deutschen bombardiert und liegt nun in 17-30m Tiefe auf dem Meeresgrund.
Nach 3 anstrengenden Tagen war gestern eigentlich faulenzen geplant, aber da die Tauchtouren zum Wrack nicht täglich stattfinden war das ausgerechnet meine einzige Gelegenheit vor dem Abflug nach Kapstadt. Also Augen zu und durch und morgens um halb vier wurde ich abgeholt. Mit dem Minibus ging es nach Sharm El Sheik und von dort aus mit einem super schönen großen Boot und nur 7 weiteren Tauchern raus aufs Meer. Wir haben versucht noch ein bisschen zu schlafen, wurden ein Stück von Delfinen begleitet, es gab leckeres Frühstück und gegen 9 Uhr starteten wir zum ersten Tauchgang. Die Strömung war irre stark, sodass wir froh waren ein Hilfsseil für den Ab- und Aufstieg zu haben, aber dicht am Wrack war es kein Problem mehr und die beiden Tauchgänge waren einfach irre!! Beim ersten sind wir außen herumgeschwommen, ums Heck, zur Schiffsschraube, zu dem zerbombten Schiffsteil, haben zwei Panzer und die Schiffkanone gesehen, Munition… und natürlich jede Menge Fische. Das Highlight war eine riesige Moräne. Sie hockte nicht wie üblich in einer Höhle, sondern schwamm herum, sodass man sie in voller Länge sehen konnte. Sie war ca. 2 m lang und hatte nen Kopf so groß wie ein Fußball! Ansonsten waren da noch Oktopusse, Tunfische, ein Crocodile Fish… Als wir wieder an die Oberfläche kamen tummelten sich schon 3 weitere Tauchboote mit einer ganzen Taucherhorde um das Wrack – da waren wir froh so früh gestartet zu sein!
Beim zweiten Tauchgang haben wir mit Taschenlampen bewaffnet das Innere des Wracks erkundet. Die Laderäume waren voll von Motorrädern, Lastwagen, Munition, Eisenbahnwaggons, Flugzeug-Flügel… wir waren in der Kabine des Käptain, haben ein Bad in seinem Badezimmer genommen, durch die Fenster den Tauchern draußen zugewunken und in der Küche unseren Kopf in ein Luftloch gehalten – super witzig! Vor allem im Frachtraum war es teilweise echt eng und besonders nach oben hin nicht viel Platz, aber es war super und teilweise kam man sich ein bisschen vor wie in dem Anfang des Titanic-Films. ;-)
Zu unserem dritten Tauchgang sind wir in den Ras Mohamed National Park gefahren. Da war wieder alles voll von wunderschönen Korallen, große Fischschwärme, Moränen (diesmal versteckt in ihren Höhlen), wir haben ein paar Rochen gesehen und sogar einen Napoleon Fisch und einen riesigen Grouper.
Zurück in Sharm El Sheik mussten wir noch 2 Stunden warten bevor wir uns auf den Heimweg machen konnten, da wir ein paar kleinere Berge überqueren mussten. Tauchen und Berge sind eine schlechte Kombination und es besteht die Gefahr einer Decompression Sickness und so nutzten wir die Zeit um über den Markt zu schlendern und uns ein wohlverdientes After-Dive-Beer zu gönnen.


13.12.2010, 23:15   ---   Ma’a salaama

Die letzte Woche in Dahab verging wie im Flug. Nachdem mittlerweile alle meine Chill-Buddys Dahab verlassen hatten (ein Zeichen, dass ich einfach zu lange geblieben bin??) habe ich beim Tauchen Verity, Loveday und Jordy kennengelernt und der Dinner-Marathon durch Dahabs Restaurants ging ungebrochen weiter.
Am Samstag haben Jordy und ich eine Tour zu den Canyons in den Bergen Sinais gemacht. Im Jeep ging es durch die Wüste und unser beduinische Guide Mohamed führte uns durch die farbenprächtige Felsschlucht des Coloured Canyon. Durch einen schmerzhaft peitschenden Sandsturm wanderten wir zu einer Oase, wo schon das typisch beduinische Lunch auf uns wartete und danach ging es zu einer weiteren leichten Wanderung in den White Canyon – wie der Name schon vermuten lässt eine weiße Schlucht.
Der Sturm in der Wüste hatte allerdings auch Dahab erreicht und die hohen Wellen haben mehrere Restaurants direkt gegenüber von meinem Hostel komplett geflutet und verwüstet.
Unseren letzten gemeinsamen Abend haben wir alle zusammen mit Shisha, Bier und Johnny Waler-Coke (in Ägypten gibt es nur Fake-Marken ;-) ) gefeiert und den Sonntag habe ich genutzt um noch mal meinen Lieblings-Restaurants einen Besuch abzustatten und mich von den Kellnern zu verabschieden, bevor ich mich im Nachtbus auf den Weg zurück nach Kairo machen musste. Dort bin ich morgens direkt weitergefahren zum Flughafen. Ich hatte gehofft aus der Luft noch mal einen letzten Blick auf die Pyramiden werfen zu könne, aber vor lauter Müdigkeit hab ich doch glatt den Start verpennt…

Die letzten 6 Wochen in Ägypten waren teils sehr anstrengend, aber auch unglaublich spannend. Leider scheint sich in weiten Teilen des Landes alles nur ums Geld zu drehen. Die Menschen wirken sehr freundlich und hilfsbereit, erwarten aber für jede noch so winzige Hilfe Trinkgeld, jeder versucht furchtbar penetrant einem etwas zu verkaufen und lügt dabei zur Not ohne rot zu werden… man scheint lediglich als Geldbörse auf zwei Beinen wahrgenommen zu werden. Die Ausnahmen waren leider sehr rar. Hinzu kommt der Kontrast einer westlichen Frau in einer islamischen Welt, wobei ich es mit Nathan an meiner Seite vermutlich noch ein wenig leichter hatte als andere. Aber trotz allem habe ich mich hier wohl und vor allem sehr sicher gefühlt! Ägypter rauben niemanden aus und wenn man sein Portmonee verliert würden sie einem noch nachlaufen um es zurückzugeben, aber sobald es wieder in deiner Tasche ist wollen sie dein Geld – back to business. ;-)
Nach einem Transit in Abu Dhabi sitze ich nun endlich im Flieger nach Kapstadt und stelle fest, dass die Sicherheitsbestimmungen auch nicht mehr das sind was sie mal waren. Scheren, Nagelfeilen etc. sind zwar weiterhin im Handgepäck verboten, aber zum Essen gibt es richtige Messer anstatt Plastikbesteck. Ich frag mich wer diese grandiose Idee hatte… ;-)

   

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